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Skyline von Dortmund mit Fernsehturm und Fördergerüst
Glossar

Fachbegriffe, in verständlichem Deutsch

Unsere Branche produziert erstaunlich viele Abkürzungen. Hier stehen die Begriffe, die Ihnen in Angeboten und Gesprächen begegnen, jeweils mit dem Teil, der praktisch für Sie relevant ist.

A

Anschnitt

Der Überstand von drei Millimetern, den ein Druckmotiv über das Endformat hinaus haben muss. Gedruckt wird auf größere Bogen, die anschließend geschnitten werden. Ohne Anschnitt entsteht bei minimaler Schnitttoleranz ein weißer Streifen an der Kante. Mehr dazu bei den Printmedien.

Alt-Text

Die Textbeschreibung eines Bildes im HTML-Code. Sie wird von Screenreadern vorgelesen und von Suchmaschinen ausgewertet. Ein guter Alt-Text beschreibt, was zu sehen ist, statt Suchbegriffe aneinanderzureihen.

B

Backlink

Ein Link von einer fremden Website auf Ihre. Für Suchmaschinen ein Hinweis darauf, dass Ihre Seite relevant ist. Entscheidend ist die Qualität der verlinkenden Seite, nicht die Menge. Gekaufte Links aus Netzwerken werden entwertet und können schaden.

Barrierefreiheit

Der Grundsatz, dass eine Website auch mit Einschränkungen nutzbar sein muss. Dazu gehören ausreichende Kontraste, Bedienbarkeit ohne Maus, sinnvolle Alt-Texte und eine logische Überschriftenstruktur. Seit 2025 gelten dafür in Deutschland für viele Anbieter verbindliche Vorgaben.

Bounce Rate

Der Anteil der Besucher, die eine Seite verlassen, ohne weiter zu klicken. Eine hohe Rate ist nicht automatisch schlecht. Wenn jemand die Telefonnummer findet und anruft, war der Besuch erfolgreich, auch wenn die Statistik ihn als Absprung zählt.

C

Canonical

Eine Angabe im Quelltext, die festlegt, welche URL als die maßgebliche Fassung einer Seite gilt. Nötig, wenn derselbe Inhalt unter mehreren Adressen erreichbar ist. Ohne Canonical verteilt sich die Bewertung auf mehrere Adressen.

CMS

Content Management System, also ein Redaktionssystem, mit dem Inhalte ohne Programmierkenntnisse gepflegt werden. WordPress ist das bekannteste. Ein CMS ist nicht immer nötig: Bei Seiten, die selten geändert werden, ist reines HTML schneller und sicherer.

CMYK

Der Farbraum für den Druck, aufgebaut aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Bildschirme arbeiten dagegen mit RGB. Farben, die am Monitor leuchten, lassen sich im Vierfarbdruck oft nicht identisch abbilden, weshalb Druckdaten vorher umgewandelt und geprüft werden müssen.

Core Web Vitals

Eine Gruppe von Messwerten, mit denen Google die Nutzererfahrung beurteilt: wie schnell der Hauptinhalt sichtbar wird, wie schnell die Seite auf Eingaben reagiert und wie stark das Layout beim Laden springt. Sie fließen als Rankingfaktor ein.

D

dpi

Dots per Inch, also Bildpunkte pro Zoll. Für den Druck werden 300 dpi in der Endgröße gebraucht. Bilder aus dem Netz oder aus Bildgeneratoren liegen meist bei 72 dpi und sind gedruckt unscharf. Hochrechnen hilft nur begrenzt.

Domain

Die Adresse Ihrer Website, etwa pottnet.com. Sie wird jährlich gemietet, nicht gekauft. Wichtig ist, dass die Domain auf Ihren Namen registriert ist und nicht auf den Ihrer Agentur.

H

H1 bis H6

Die Überschriftenebenen im HTML. Jede Seite sollte genau eine H1 haben, darunter H2, darunter H3. Ebenen zu überspringen ist ein häufiger Fehler, weil Überschriften oft nach Optik statt nach Struktur gesetzt werden.

Hosting

Der Speicherplatz auf einem Server, über den Ihre Website erreichbar ist. Für deutsche Unternehmen ist ein Serverstandort in Deutschland aus Datenschutzgründen die einfachste Lösung.

.htaccess

Eine Konfigurationsdatei auf Apache-Servern. Damit werden Weiterleitungen gesteuert, URLs umgeschrieben und Sicherheitseinstellungen gesetzt. Ein Fehler in dieser Datei kann eine ganze Website unerreichbar machen.

I

Impressum

In Deutschland für geschäftsmäßige Websites verpflichtend. Es muss unter anderem Firmenname, Anschrift, Rechtsform, Registergericht, Vertretungsberechtigte und Kontaktmöglichkeiten enthalten. Fehlende oder falsche Angaben sind ein häufiger Abmahngrund.

Indexierung

Die Aufnahme einer Seite in den Suchindex von Google. Nur indexierte Seiten können in den Ergebnissen erscheinen. Über die Search Console lässt sich prüfen, welche Seiten aufgenommen wurden und wo es hakt.

L

Landingpage

Eine Seite, auf der Besucher aus einer Anzeige oder Suche landen und die genau auf diesen einen Zweck ausgerichtet ist. Anzeigen auf die Startseite zu leiten ist einer der häufigsten Gründe für schlechte Werbeergebnisse.

Local SEO

Alle Maßnahmen, damit ein Unternehmen bei standortbezogenen Suchen gefunden wird. Kern sind das Google Unternehmensprofil, einheitliche Adressdaten und Inhalte mit echtem Ortsbezug. Ausführlich im Beitrag zu Local SEO in Dortmund.

N

NAP

Name, Address, Phone. Diese drei Angaben müssen im gesamten Netz identisch sein: auf der Website, im Google Unternehmensprofil und in allen Verzeichnissen. Abweichungen schwächen die lokale Sichtbarkeit.

noindex

Eine Anweisung, mit der eine Seite von der Aufnahme in den Suchindex ausgeschlossen wird. Sinnvoll für Danke-Seiten oder interne Bereiche. Gefährlich, wenn sie versehentlich von der Testumgebung mit live geht.

P

PageSpeed

Die Ladegeschwindigkeit einer Website. Sie wirkt sich sowohl auf das Ranking als auch direkt auf die Zahl der Besucher aus, die bleiben. Die häufigsten Bremsen sind unkomprimierte Bilder und überflüssige Skripte.

Proof

Ein farbverbindlicher Andruck, mit dem sich vor der Auflage prüfen lässt, wie die Farben tatsächlich aussehen. Bei kritischen Aufträgen mit wichtigen Markenfarben lohnt sich der Aufpreis fast immer.

R

Relaunch

Der komplette Neuaufbau einer Website. Ohne saubere Weiterleitungen der alten Adressen verlieren Seiten dabei regelmäßig einen großen Teil ihres Traffics. Wie man das vermeidet, steht im Beitrag zum Relaunch ohne Rankingverlust.

Responsive Design

Eine Gestaltung, die sich an die Bildschirmbreite anpasst, vom Handy bis zum großen Monitor. Da der Großteil der Besucher mobil kommt, wird heute von der kleinen Auflösung aufwärts gestaltet.

robots.txt

Eine Datei im Wurzelverzeichnis, die Suchmaschinen mitteilt, welche Bereiche sie nicht abrufen sollen. Sie verhindert kein Indexieren, sondern nur das Crawlen. Für das Ausschließen aus dem Index braucht es noindex.

S

Schema.org

Ein Vokabular für strukturierte Daten, mit dem Inhalte für Maschinen eindeutig beschrieben werden: Öffnungszeiten, Adresse, Bewertungen, Autoren. Suchmaschinen nutzen das für erweiterte Darstellungen in den Ergebnissen.

Search Console

Ein kostenloses Werkzeug von Google, das zeigt, über welche Suchanfragen Ihre Seite gefunden wird, welche Seiten indexiert sind und wo technische Fehler auftreten. Für jede Website sinnvoll und in zehn Minuten eingerichtet.

Sitemap

Eine Datei mit allen wichtigen URLs einer Website, die Suchmaschinen beim Auffinden hilft. Sie ersetzt keine gute interne Verlinkung, beschleunigt aber die Aufnahme neuer Seiten.

SSL

Die Verschlüsselung zwischen Browser und Server, erkennbar am https und am Schloss in der Adressleiste. Ohne SSL warnen Browser vor der Seite und Formulardaten sind unverschlüsselt unterwegs.

U

URL

Die Adresse einer einzelnen Seite. Sprechende URLs mit lesbaren Wörtern sind besser als kryptische Zeichenketten, sowohl für Menschen als auch für Suchmaschinen. Einmal vergebene URLs sollten möglichst nicht mehr geändert werden.

V

Vektorgrafik

Eine Grafik aus mathematisch beschriebenen Formen, die sich verlustfrei in jede Größe skalieren lässt. Logos gehören immer als Vektor vorgehalten, sonst müssen sie für große Anwendungen neu gezeichnet werden.

W

WebP

Ein Bildformat, das bei gleicher Qualität deutlich kleiner ist als JPG oder PNG. Für Websites inzwischen der Standard, weil es die Ladezeit spürbar verbessert.

Weiterleitung

Die automatische Umleitung von einer alten auf eine neue Adresse. Eine 301 signalisiert dauerhaft, eine 302 vorübergehend. Bei Umzügen und Relaunches ist die 301 fast immer die richtige Wahl.

Begriff fehlt?

Wenn Ihnen in einem Angebot oder Gespräch etwas begegnet, das hier nicht steht, fragen Sie einfach nach. Wir erklären das gern, auch wenn es nicht von uns kommt. Eine gute Entscheidung setzt voraus, dass man versteht, worüber geredet wird.

Wer dahintersteht, lesen Sie auf der Seite zur Agentur. Weiterführendes finden Sie in den FAQ und im Blog, etwa zu Website-Kosten oder Corporate Design zwischen Print und Web.

Illustrierte Skyline von Dortmund mit Florianturm, Westfalenhalle und U-Turm

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